5. Februar 2009 - 12:24 Uhr
Germersheim / Düsseldorf, 05. Februar 2009 - Mit Wirkung vom 1. April 2009 übernimmt Stora Enso Forest Central Europe GmbH, Düsseldorf, die Holzeinkaufsorganisation von Stora Enso in Deutschland, die Holzversorgung von Nolte Holzwerkstoff GmbH & Co KG, Germersheim. Ziel ist die langfristige Sicherung der Holzversorgung.
Michael Timinger, Geschäftsführer von Nolte Holzwerkstoff, und Herbert Pircher, Geschäftsführer der Stora Enso Forest Central Europe GmbH, unterzeichneten im Januar einen Vertrag, in dem Stora Enso die Gesamtverantwortung für die Versorgung von Nolte Holzwerkstoff mit Industrieholz, Sägenebenprodukten und Altholz übernimmt.
„Wir standen vor der Frage, ob wir unseren Holzeinkauf personell aufrüsten wollen, oder ob wir den Holzeinkauf an einen Spezialisten vergeben wollen.“, so Michael Timinger. „Stora Enso, die in unmittelbarer Nähe eine Papierfabrik in Maxau bei Karlsruhe betreiben, erschien uns als idealer Partner.“ Herbert Pircher zu den Überlegungen von Seiten Stora Enso: „Wir sehen Nolte als ideale Ergänzung und durch die Nähe unserer beiden Werke vielfältige Möglichkeiten, den Holzeinkauf für beide Standorte zu optimieren. Auch beim Einkauf von Altholz sehen wir Synergien, weil Stora Enso mit Inbetriebnahme des neuen Heizkraftwerkes in Karlsruhe-Maxau ab 2010 ein bedeutender Nachfrager von A2/A3 Holz werden wird. Gemeinsam werden unsere beiden Firmen im Altholzeinkauf den gesamten Bereich von A1 bis A3 abdecken.”
Bereits heute sind Nolte Holzwerkstoff und Stora Enso in denselben Einkaufsgebieten tätig. Es ergeben sich Synergien sowohl im Holzeinkauf als auch in der Logistik. Außerdem ergänzen sich die in der Papier- und Holzwerkstoffindustrie eingesetzten Holzrohstoffe sehr gut. Einerseits kann Stora Enso Sägerundholz an die Sägeindustrie liefern im Austausch gegen TMP-Hackschnitzel für das Stora Enso-Papierwerk in Karlsruhe und Hackschnitzel / Gatterspäne für Nolte Holzwerkstoff in Germersheim. Andererseits ergänzt man sich beim Waldholzeinkauf: Das Stora Enso-Papierwerk verbraucht frisches Schleifholz, Nolte setzt Industrieholz ein.
Für Noltes bisherige Holzlieferanten wird die Veränderung im Einkauf bis auf Weiteres keine größere Umstellung bedeuten. Soweit möglich, will Stora Enso die bestehenden Einkaufsverträge fortsetzen.
Nolte Holzwerkstoff GmbH & Co. KG ist Teil der Nolte Gruppe aus Germersheim in Rheinland-Pfalz. Nolte erwirtschaftet mit 3.000 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von über 500 Mio. Euro. Mit Nolte Möbel Germersheim, Nolte Küchen und CS-Schmalmöbel zählt Nolte zu den führenden Möbelherstellern in Europa.
Stora Enso ist ein integriertes Forstindustrieunternehmen, dessen Produktionsprogramm Zeitungsdruck-, Buchdruck-, Zeitschriften- und Feinpapiere sowie Consumer Boards, Industrieverpackungen und Holzprodukte umfasst. Stora Enso erwirtschaftete im Jahr 2007 einen Umsatz von 13,4 Milliarden EUR. Das Unternehmen beschäftigt rund 38 000 Mitarbeiter/innen in mehr als 40 Ländern auf fünf Kontinenten und verfügt über eine Produktionskapazität von 13,1 Millionen Tonnen Papier und Karton sowie 7,5 Millionen Kubikmetern Schnittholzprodukten, von denen 3,2 Millionen Kubikmeter intern weiterverarbeitet werden. Die Stora Enso-Aktien werden an den Wertpapierbörsen von Helsinki und Stockholm gehandelt.
Weitere Informationen von:
Michael Timinger, Nolte Holzwerkstoff GmbH & Co. KG, Germersheim, e-mail: m.timinger@nolte-hws.de
Herbert Pircher, Stora Enso Forest Central Europe GmbH, Düsseldorf, e-mail: herbert.pircher@storaenso.com
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